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NEWSTICKER:
FFV Heidenheim e.V. - FFV vs. SV Jungingen

15. Oktober 2017

 

Frauen Verbandsliga

 

SV Jungingen – FFV Heidenheim 5 : 3 ( HZ: 4 : 1 )

 

Heidenheimer Frauenteam unterliegt in Jungingen erneut mehr als unglücklich !

 

Man sollte sich nicht Woche für Woche über den Schiri beschweren, daher bleibt die berechtigte Schelte heute aus, allerdings hätte man bei einer etwas anderen Regelauslegung durchaus ein 4:4, statt einem 5:3 für Jungingen gesehen. Klar hat Jungingen die individuelle Klasse und ist vor allem auf der Torspielerposition und im Sturm mit Tabea Knöll überdurchschnittlich gut besetzt, Heidenheim aber hatte am heutigen Tag ein tolles Kollektiv und eine super Moral in die Waagschale geworfen.

 

Die zahlreichen Zuschauer sahen demnach ein völlig offenes, hochklassiges Frauenspiel, das eigentlich ein Unentschieden verdient gehabt hätte. Es ist müßig alle Entscheidungen gegen den FFV aufzuzählen, es genügt die Tatsache, dass es bei Halbzeit 4:1 stand und Heidenheim Halbzeit zwei mit 1:2 für sich entschieden hat. Unterm Strich steht demnach ein unglückliches, unverdientes 3:5 aus Heidenheimer Sicht. "Ein Spiel aber für die Moral ", wie Trainer Fronmüller konstatierte. "Wenn wir so weiterspielen und den einen oder anderen Ball noch konsequenter verteidigen, vielleicht auch mal die ein oder andere Entscheidung für uns bekommen, sollten wir künftig auch punkten", so der Trainer weiter.

 

Sportchef Peter Hornetz sah ein vollkommen intaktes Team mit super Moral! "Die Mannschaft lebt und fightet für den gemeinsamen Erfolg!" Das Team war top unterwegs und alle Spielerinnen gingen an ihre Grenzen und darüber hinaus, vor allem Heidenheims Spielgestalterin Maren Michelchen und U17-Spielerin Mona Halemba ragten aus einem ganz starken Kollektiv heraus. So braucht sich das Fronmüllerteam vor niemandem in der Liga fürchten, im Gegenteil, dieser Auftritt macht Mut und Hoffnung auf mehr.

 

Die Tore für den FFV erzielten Vina Crnoja zum 1:2, Verena Hörger zum 2:5 und Franzi Schüssler zum 3:5.

 


 

 
FFV Heidenheim e.V. - FFV vs. TSV Frommern

08. Oktober 2017

 

Frauen Verbandsliga

 

FFV Heidenheim – TSV Frommern 1 : 2 (HZ 0 : 2)

 

Fehlentscheidung verhindert verdienten Ausgleich!

 

Es war eine mehr als unglückliche Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten aus Frommern, denn der Gast aus dem Schwarzwald war weder besser noch hatte er sich den Sieg mehr verdient. Der FFV brachte sich durch zwei Abwehrfehler in Hälfte eins wieder einmal selbst um den Lohn der Arbeit, denn Frommern hatte genau zwei Torschüsse zu verzeichnen. Beim ersten Gegentor rutschte Tigi Bah auf dem schweren Geläuf unglücklich aus und Iris Maisterl hatte freie Bahn und netzte eiskalt ein (11.). Das 0:2 war ein Stellungsfehler hinten links nach einem langen Diagonalball, Tiffany Schiewe traf das Leder aus gut 20 Metern knallhart in den Winkel (24.), keine Chance für Angelina Merz im Heidenheimer Kasten. Wer weiß wie die Partie allerdings gelaufen wäre hätte Laura Szatzker nach feinem Pass von Vina Crnoja frei vorm Tor das 1:1 gemacht oder hätte Schiri Julian Kiefer aus Göppingen bereits nach 3 Zeigerumdrehungen die frei durchgestartete Vina Crnoja nicht unberechtigt zurückgepfiffen. So ging man unglücklich, aber nicht unverdient mit 0:2 in die Kabine, weil man auf Heidenheimer Seite zum wiederholten Male gerade in der Offensive viel zu wenig Leidenschaft ins Spiel investiert hatte. Leider.

 

Das sollte sich allerdings in Halbzeit zwei gehörig ändern. Trainer Harald Fronmüller fand offensichtlich deutliche und vor allem die richtigen Worte, denn Durchgang zwei gehörte ausnahmslos der jungen Heidenheimer Elf. Frommern, mit zunehmender Spieldauer läuferisch überfordert, kam nur noch zu einem Torabschluss, da allerdings gefährlich als man nach einem Konter an der Latte scheiterte. Heidenheim hingegen hatte das Spiel nun im Griff und drängte auf den Anschluss. Celine Wittlinger hatte ähnlich wie Iris Maisterl beim 0:1 freie Bahn, allein ihr fehlte der Punch und so war auch diese Großchance dahin. Maren Michelchen, Dominique Ziegler und erneut Celine Wittlinger hatten mehrfach tolle Möglichkeiten zu verkürzen, meist war der Abschluss aber einfach zu zögerlich oder zu überhastet, so dass es bis zur 70. Minute dauerte ehe Maren Michelchen der längst fällige Anschlusstreffer gelang. Schade für den FFV, dass man gleich im Anschluss einen klaren Handelfmeter verweigert bekam und zu allem Übel in Minute 80 der reguläre und hochverdiente Ausgleich durch eine "fatale Abseitsfehlentscheidung" aberkannt wurde. Man haderte daher auf Heidenheimer Seite zurecht mit dem Schiri, der zwar insgesamt gut geleitet hat, aber mit drei kapitalen Fehlentscheidungen, schon auch seinen Teil an der Heimniederlage beitrug.

 

Auf Heidenheimer Seite muss man sich allerdings auch fragen warum man nicht bereits in Hälfte eins mehr Biss in die Waagschale warf und warum manche Spielerin nicht konsequent ans Limit geht. Hälfte zwei macht durchaus Mut, das Team hat gefightet und geackert und hätte mindestens das Unentschieden verdient gehabt. Der FFV Heidenheim bedankt sich zudem bei seinen U17 Spielerinnen Mona Halemba und Anna Hornetz, die, obwohl gestern schon in der Oberliga gegen Tettnang voll im Einsatz, auch heute bei den Frauen über die volle Distanz gingen und läuferisch wie auch kämpferisch eine tolle Partie spielten. Man wird auch kommende Woche in Jungingen auf drei Spielerinnen aus der U17 zurückgreifen und Trainer Fronmüller ist sich sicher, dass sich das Team dann endlich auch mal belohnt. „Ruhig bleiben!“, heißt auch die Devise vom sportlichen Leiter Peter Hornetz, der „durchaus ein intaktes Team gesehen hat“, dem er zusammen mit seinem Trainer auch weiterhin uneingeschränkt zutraut, die nötigen Punkte in der Liga in den nächsten Partien zu holen .

  

 


 

 
FFV Heidenheim e.V. - FFV vs. TSV Lustnau

24. September 2017

 

Frauen Verbandsliga

 

TSV Lustnau – FFV Heidenheim 2 : 2 ( HZ: 1 : 2 )

 

FFV Heidenheims Verbandsligafrauen holen verdienten Punkt bei bärenstarkem Aufsteiger aus der Tübinger Vorstadt !

 

Der Punkt war am Ende hochverdient, resümierten beide Trainer nach Spielschluss, wobei Halbzeit eins ganz klar an die Mädels aus der Brenzstadt ging. Heidenheim presste früh und spielte sehr zur Freude von Trainer Harald Fronmüller mit hoher Stellung. Das Spielgeschehen spielte sich weitest gehend in der Hälfte der Heimmannschaft ab. Der starke Aufsteiger aus Lustnau, der die beiden ersten Partien noch souverän gewinnen konnte, tat sich sehr schwer und wurde, wenn überhaupt, nur durch Konter und lange Bälle gefährlich. Der FFV war Herr im Haus und, obwohl auf fremdem Geläuf, die deutlich aktivere und agilere Mannschaft. Trotz dieser Überlegenheit nutzte Lustnau nach 22 Minuten eine Konterchance zur überraschenden Führung für die Heimelf. Der FFV war aber keineswegs geschockt, sondern reagierte prompt. Mit einem Doppelschlag noch vor der Pause drehten Laura Szatzker und Maren Michelchen die Partie wieder zu Gunsten der starken Gäste. Schade nur, dass bei einer weiteren guten Möglichkeit durch Heidenheims "Zehner" Maren Michelchen Lustnaus Torfrau glänzend parierte und so die Vorentscheidung verhindern konnte.

 

In Halbzeit zwei dann ein anderes Bild. Kurz nach Wiederanpfiff nutzte Lustnaus starke Mittelstürmerin eine Unachtsamkeit in Heidenheims Deckungsverbund und glich zum 2:2 aus. Der TSV Lustnau war jetzt voll da und drängte auf den Sieg, beim FFV schwanden nun etwas die Kräfte, die Moral allerdings stimmte und das ganze Team kämpfte für das verdiente Unentschieden. Trainer Fronmüller stellte in der Folge personell etwas um, stabilisierte mehr die Defensive und so konnte der FFV das Spiel am Ende wieder offener gestalten. Als Fazit bleibt zu sagen: Heidenheim spielte eine richtig gute erste Hälfte und zeigte als die Kräfte etwas schwanden eine tolle Moral und mannschaftliche Geschlossenheit. Trainer Fronmüller sieht sein Team zurecht auf einem guten Weg und wenn wieder einige Verletzte zurück sind und man noch 1-2 gute Trainingswochen absolvieren konnte, sollte die Kraft dann auch für 90 Minuten reichen. Jetzt kann man sich gut vorbereiten, die Leistungskurve stimmt, um dann beim nächsten Ligaheimspiel gegen den TSV Frommern voll da zu sein und wieder anzugreifen.

  

 


 

 
FFV Heidenheim e.V. - FFV vs. TSV Neuenstein

17. September 2017

 

Frauen Verbandsliga

 

Verbandsliga Frauen  FFV Heidenheim – TSV Neuenstein 2:1 (HZ.0:1)

 

FFV Heidenheims Verbandsligafrauen feiern Heimsieg gegen Neuenstein. Wichtige Punkte bleiben an der Brenz und Trainer Fronmüller beweist glückliches Händchen.

 

"Ein ganz wichtiger Dreier, vor allem für die Psyche", so das Resumee eines sichtlich bewegten Chefcoachs Harald Fronmüller nach dem Spiel gegen kampfstarke Mädels aus dem Hohenlohischen. "Kein gutes Spiel, aber ein für die Moral und die weitere Runde hoffentlich richtungsweisender Sieg, weil er über die kämpferische Schiene und einer in Halbzeit zwei geschlossenen Mannschaftsleistung, zustande kam", so Heidenheims Sportchef Peter Hornetz.

 

Aber der Reihe nach. Halbzeit eins kann man getrost vergessen, denn der FFV agierte, wohl verunsichert durch die derbe Auftaktschlappe von vergangenem Wochenende, erneut mutlos und baute den TSV Neuenstein förmlich auf. Völlig zurecht führte der engagierte Gast dann auch zur Pause mit 0:1 und man brauchte kein Prophet zu sein, um zu erahnen was in Heidenheims Kabine los war. Trainer Fronmüller reagierte und brachte für die angeschlagene Rosi Lederer Vanessa Lindner und für Dominique Ziegler Antonia di Muro. Später kam auch noch Janina Liber für Celine Wittlinger und Sara Öztürk für Laura Szatzker.

Mit den Wechseln ging dann auch ein Ruck durchs Team, denn der FFV agierte plötzlich mutiger und zeigte eine andere Körpersprache. Die Bälle wurden nun druckvoller gespielt, man sah Diagonalbälle und ein verbessertes Flügelspiel. Schon Aline Schröm hatte mit einem Distanzschuß Pech, daß die starke Laura Prucha im Neuensteiner Gehäuse toll parierte. Mitte der zweiten Halbzeit dann wohl die Schlüsselszene des Spiels als Neuensteins Polny allein vor dem leeren Heidenheimer Gehäuse nur den Innenpfosten traf. Im Gegenzug fasste sich die eingewechselte Toni di Muro ein Herz und feuerte aus 25 Metern einen linken Hammer ab, der auch von Prucha nicht entschärft werden konnte. Statt 0:2 also 1:1 ! Ein Weckruf war gestartet. Die zahlreichen Fans sahen nun einen offenen Schlagabtausch. Heidenheims Keeperin stand dabei des Öfteren im Mittelpunkt. Die junge Angelina Merz, Neuzugang aus Faurndau, machte ihre Sache super und hielt ihren Kasten sauber. Der " lucky Punch" gelang dann Joker Sara Öztürk, die 10 Minuten vor Spielende zum 2:1 einnetzte.

Es war noch nicht alles gut, vor allem über Halbzeit eins wird noch zu sprechen sein, aber am Ende siegte man durch einen Kraftakt und einer deutlichen Leistungssteigerung des gesamten Teams. Neben einer starken Angelina Merz im Tor überzeugten vor allem die Einwechselspielerinnen, die entscheidend waren für die Wende. Trainer Fronmüller darf daher absolut "ein glückliches Händchen" bescheinigt werden und die sportliche Führung wird wohlwollend festgestellt haben, wie wichtig ein großer Kader und eine gute Bank sind. 

 

  

 


 

 
FFV Heidenheim e.V. - FFV vs. TSV Münchingen

10. September 2017

 

Frauen Verbandsliga

 

Verbandsliga Frauen TSV Münchingen - FFV Heidenheim 6:1 (HZ.3:1)

 

FFV Heidenheim verpatzt Saisonstart in Münchingen gewaltig und steht kommendes Wochenende im Heimspiel schon gewaltig unter Druck.

 

Die Heidenheimer Verantwortlichen trauten ihren Augen nicht, als sie sahen welche Entwicklung das Auftaktspiel ihrer Damen auf dem engen Kunstrasen in Münchingen nahm. Der FFV kam perfekt ins Spiel und dominierte die Anfangsviertelstunde nach Belieben, man hatte Spiel und Gegner im Griff. Klarste Chancen wurden wiedereinmal fahrlässig vergeben, kurzum, man hätte gut und gerne 2:0 führen müssen ehe Laura Szatzker mit einem feinen Distanzschuß ihre Heidenheimer Farben verdient in Führung brachte.

Für Alle unerklärlich, was danach passiert ist. Münchingen zeigte jetzt Biss, Moral, Leidenschaft und Kampfeslust, Tugenden, die dem FFV vollkommen fehlten. Man agierte teils lethargisch, teils zögerlich und ängstlich, vor allem aber ohne Leidenschaft und Wille. So entwickelte sich das Spiel in eine völlig andere Richtung. Münchingen setzte die verunsichert wirkenden Heidenheimerinnen nun permanent unter Druck und spielte das, was in Münchingen immer gespielt wird, nämlich kerniger und körperbetonter Frauenfußball. Ergebnis dieser Reaktion war das 1:1 und das 2:1 noch vor der Pause. Dass mit dem Pausenpfiff noch ein unberechtigter Freistoß den Weg ins Tordreieck zum 3:1 fand passte ins Bild.

 

Wer nun an ein Aufbäumen des FFV in Halbzeit zwei gedacht hatte wurde bitter enttäuscht. Münchingen dominierte nun Spiel und Gegner und kam mit einfachen Mitteln fast ungefährdet zu weiteren drei Treffern. Das 6:1 Endergebnis war letztendlich verdient, obwohl man nach 25 Minuten mit einem klaren Heidenheimer Sieg rechnen konnte. "Hätte, wäre, wenn" gibt es aber im Fußball nicht, so setzte sich an diesem sonnendurchfluteten Sonntag einfach nur die größere Aggressivität und Willensstärke gegen zögerliche Heidenheimerinnen durch, die nun möglichst schnell den Schalter umlegen müssen. 

Peter Hornetz, der sportliche Leiter des FFV, war bitter enttäuscht über die Leistung seines Frauenteams. "Ziele formulieren und Rahmenbedingungen schaffen für sportliche Erfolge sind das Eine, was das Team dann zurückgibt das Andere. Beides müsse im Einklang sein, um erfolgreich zu arbeiten", so Hornetz. "Man werde die nächste Trainingswoche nun genau und intensiv beobachten und das Spiel analysieren", so ein sichtlich berührter Cheftrainer Harald Fronmüller. "Den Kopf in den Sand stecken hilft jetzt niemandem, trotz Niederlage sei eine positive Stimmung weiter gefragt", so der Coach weiter. Beide, sportlicher Leiter und Trainer sind sich aber einig, dass die Zeit der Alibis für Spielerinnen im Allgemeinen und für die Mannschaft im Besonderen nun endgültig vorbei ist. "Man werde mehr denn je genau hinschauen wer, wann und wie trainiert und man werde aus diesem Auftritt seine Schlüsse ziehen", gaben beide unisono bekannt.