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NEWSTICKER:
FFV Heidenheim e.V. - U17 vs. TSV Frommern

14. Oktober 2017

   

ENBW-Oberliga U17 Juniorinnen

 

TSV Frommern – FFV Heidenheim 2 : 1 ( HZ. 1: 0 )

 

Heidenheimer Niederlage in der Nachspielzeit

 

Es war eine unglückliche, aber keine unverdiente Niederlage, die man in Balingen einfuhr. Das Team von Trainer Sedat Özgür war zwar wie so oft spielerisch überlegen, aber Frommern glich dies jederzeit durch unbändigen Willen aus. Es ist einfach zu wenig was einige "Damen" abliefern, so kann man in der Oberliga nicht vorne sein. Schon in der 2.Minute verursachte man einen völlig unnötigen Eckball, der dann zu allem Übel noch zum 1:0 führte. In der Folge spielte Frommern einfachen, aber effektiven Konterfußball. Einzig Franka Böhm war es zu verdanken, dass es aus Heidenheimer Sicht zur Pause noch 0:0 stand. Erschwerend kam hinzu, dass Anna Hornetz nach 10 Minuten noch vom Punkt scheiterte.

 

In Halbzeit zwei war man dann besser im Spiel. Sina Kummerow erzielte bereits fünf Minuten nach Wiederanpfiff das 1:1. Schade, dass man in der Folge nicht nachlegen konnte. Getrost darf man auch das fehlende Glück beklagen, denn Heidenheims Kapitänin Anna Hornetz verfehlte mit einem Distanzschuss nur knapp das Gehäuse und nach tollem Solo traf dieselbe Spielerin aus 20 Metern nur den Innenpfosten. Das Spiel wäre jetzt sicher gekippt, Frommern war platt, aber der FFV konnte dies nicht nutzen. Erneut war das Offensivspiel viel zu lau und Sportchef Peter Hornetz beklagte nach dem Spiel erneut das zaghafte Auftreten mancher Spielerinnen. "Das ist von Manchen einfach kein Oberligaauftritt, das muss sich schleunigst ändern. Trainer und Team sind jetzt in der Pflicht, der Kuschelkurs sei jetzt vorbei. "Vor allem läuferisch und spieltaktisch muss sich künftig gehörig was ändern, man wird das auf Heidenheimer Seite genau beobachten müssen. Es kann nicht sein, dass nur 5-6 Spielerinnen am Limit sind, da muss Ursachenforschung betrieben werden“, fügte ein sichtlich konsternierter Peter Hornetz an. Alles müsse jetzt auf den Prüfstand ,das Team brauche wieder Selbstvertrauen und Motivation und auch im spieltaktischen Bereich möchte der Sportchef eine Handschrift erkennen! Man wird jetzt analysieren müssen, um möglichst schnell in die Spur zurückfinden, hört man aus Heidenheimer Führungskreisen. "Es ist fünf vor zwölf", so der sportliche Leiter.