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NEWSTICKER:
FFV Heidenheim e.V. - U17 vs. FV Faurndau

22. April 2017

   

ENBW-Oberliga U17 Juniorinnen

 

FV Faurndau - FFV Heidenheim  5 : 3 (HZ.2:0)

 

Bernabeu in Farndau? Schwacher Schiri kostet U17-Juniorinnen entscheidende Punkte im Aufstiegsrennen!

 

Man kann im Heidenheimer Lager getrost von einem gebrauchten Tag sprechen, wenn man sich das Spiel der U17-Juniorinnen beim Tabellenachten in Faurndau nochmal vor Augen führt. Klar, der Gegner spielte aggressiv, und klar, selbst war man in der Anfangsphase nicht wie gewohnt drin im Spiel, alles entscheidend aber war die mehr als schwache Leistung des Schiedsrichters an diesem Tag. Vier der fünf Gegentore waren irregulär, beginnend mit einem hahnebüchenen Elfmeter nach bereits 5 Spielminuten. Dass man selbst einen Treffer in Durchgang eins wegen angeblichem Abseits aberkannt bekam passte ins Bild. Das 2:0 des Gegners in der 30.Spielminute nach einem blitzsauberen Konter war am Ende des Tages das einzig reguläre Faurndauer Tor, das hätte zählen dürfen.

 

Halbzeit zwei begann wie die erste endete, der FFV machte enormen Druck und wurde wieder bestraft, denn in der 49.Minute erzielte Faurndau das 3:0 aus mehr als eindeutiger Abseitsposition. Da auch noch das 4:0 weggesteckt werden musste konnte niemand mehr mit einem Punktgewinn rechnen. Heidenheim aber zeigte neben einem tollen Spiel im 2.Durchgang auch eine super Moral und bewies einmal mehr, dass es eine Oberligaspitzenmannschaft ist. In beeindruckender Weise konnte man aufholen und erzielte die Treffer zum 1:4, 2:4 und 3:4 durch Brandtner, Neubrand und Oberschmid. Jetzt war man wieder drin im Spiel und dran am mehr als verdienten Ausgleich. Heidenheim drückte weiter und Faurndau wankte bedenklich. Dass der Ausgleich nicht fiel hatte Faurndau weniger seiner eigenen Stärke denn erneut Referee Arne Ness zu verdanken, der an diesem Tag wohl etwas gegen einen Heidenheimer Punktgewinn hatte. Ein weiterer irregulärer Treffer fand nämlich die Zustimmung des Schiedsrichters und bedeutete schlussendlich den zweifelhaften und schmeichelhaften 5:3 Endstand für die Filstälerinnen.

 

Nein, man soll die Schuld normalerweise nicht beim Schiedsrichter suchen und ja, Fehler passieren immer mal, aber doch, wenn ein Spiel so geleitet wird, sollte das schon Erwähnung finden. Das Match war in Halbzeit zwei durch Faurndauer Behandlungspausen oder Zeitspiel in etwa 20 Minuten unterbrochen, da mutete die vierminütige Nachspielzeit wie ein schlechter Witz an. Zu allem Übel wurde in dieser Nachspielzeit Heidenheims Kapitänin Tina Neubrand durch eine klare Tätlichkeit von hinten brutal von den Beinen geholt und verletzt, „Rot“ gab es dafür natürlich nicht was absolut ins Bild passte. Faurndaus Trainer hatte nach dem Spiel nichts dazu zu sagen, im Heidenheimer Lager war man sich unisono einig, dass man jetzt Größe zeigen müsse und sich ordentlich aus Faurndau verabschieden sollte, was Funktionäre, Spielerinnen und Zuschauer dann auch vorbildlich taten. Trainer Özgür lobte sein Team trotz Niederlage und sprach seinen Mädels Dank und Respekt für eine große Aufholjagd und einen professionellen Auftritt auch und vor allem nach dem Spiel aus. Auch für den Trainer ein denkwürdiger Tag, „der so in der Oberliga allerdings nicht vorkommen dürfe und sollte."