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NEWSTICKER:
FFV Heidenheim e.V. - FFV vs. TSV Neuenstein

17. September 2017

 

Frauen Verbandsliga

 

Verbandsliga Frauen  FFV Heidenheim – TSV Neuenstein 2:1 (HZ.0:1)

 

FFV Heidenheims Verbandsligafrauen feiern Heimsieg gegen Neuenstein. Wichtige Punkte bleiben an der Brenz und Trainer Fronmüller beweist glückliches Händchen.

 

"Ein ganz wichtiger Dreier, vor allem für die Psyche", so das Resumee eines sichtlich bewegten Chefcoachs Harald Fronmüller nach dem Spiel gegen kampfstarke Mädels aus dem Hohenlohischen. "Kein gutes Spiel, aber ein für die Moral und die weitere Runde hoffentlich richtungsweisender Sieg, weil er über die kämpferische Schiene und einer in Halbzeit zwei geschlossenen Mannschaftsleistung, zustande kam", so Heidenheims Sportchef Peter Hornetz.

 

Aber der Reihe nach. Halbzeit eins kann man getrost vergessen, denn der FFV agierte, wohl verunsichert durch die derbe Auftaktschlappe von vergangenem Wochenende, erneut mutlos und baute den TSV Neuenstein förmlich auf. Völlig zurecht führte der engagierte Gast dann auch zur Pause mit 0:1 und man brauchte kein Prophet zu sein, um zu erahnen was in Heidenheims Kabine los war. Trainer Fronmüller reagierte und brachte für die angeschlagene Rosi Lederer Vanessa Lindner und für Dominique Ziegler Antonia di Muro. Später kam auch noch Janina Liber für Celine Wittlinger und Sara Öztürk für Laura Szatzker.

Mit den Wechseln ging dann auch ein Ruck durchs Team, denn der FFV agierte plötzlich mutiger und zeigte eine andere Körpersprache. Die Bälle wurden nun druckvoller gespielt, man sah Diagonalbälle und ein verbessertes Flügelspiel. Schon Aline Schröm hatte mit einem Distanzschuß Pech, daß die starke Laura Prucha im Neuensteiner Gehäuse toll parierte. Mitte der zweiten Halbzeit dann wohl die Schlüsselszene des Spiels als Neuensteins Polny allein vor dem leeren Heidenheimer Gehäuse nur den Innenpfosten traf. Im Gegenzug fasste sich die eingewechselte Toni di Muro ein Herz und feuerte aus 25 Metern einen linken Hammer ab, der auch von Prucha nicht entschärft werden konnte. Statt 0:2 also 1:1 ! Ein Weckruf war gestartet. Die zahlreichen Fans sahen nun einen offenen Schlagabtausch. Heidenheims Keeperin stand dabei des Öfteren im Mittelpunkt. Die junge Angelina Merz, Neuzugang aus Faurndau, machte ihre Sache super und hielt ihren Kasten sauber. Der " lucky Punch" gelang dann Joker Sara Öztürk, die 10 Minuten vor Spielende zum 2:1 einnetzte.

Es war noch nicht alles gut, vor allem über Halbzeit eins wird noch zu sprechen sein, aber am Ende siegte man durch einen Kraftakt und einer deutlichen Leistungssteigerung des gesamten Teams. Neben einer starken Angelina Merz im Tor überzeugten vor allem die Einwechselspielerinnen, die entscheidend waren für die Wende. Trainer Fronmüller darf daher absolut "ein glückliches Händchen" bescheinigt werden und die sportliche Führung wird wohlwollend festgestellt haben, wie wichtig ein großer Kader und eine gute Bank sind.