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NEWSTICKER:
FFV Heidenheim e.V. - FFV vs. TSV Lustnau

25. März 2018

 

Frauen Verbandsliga

 

FFV Heidenheim – TSV Lustnau 1 : 2 (1 : 2)

 

Heidenheims Frauenteam unterliegt in tollem Verbandsligaspiel dem TSV Lustnau äußerst unglücklich !

 

Es war ein sehr gutes Fußballspiel das die junge Heidenheimer Elf gegen den Tabellenvierten aus Lustnau ablieferte, denn gemäß dem Spielverlauf, den Spielanteilen und dem Chancenplus hätte es nur einen Sieger geben dürfen und der hätte FFV Heidenheim heißen müssen. Da im Fußball "hätte,wäre,wenn" aber nicht zählt , gewann eben nicht das bessere, sondern das glücklichere Team. Die Tübinger Vorstädterinnen starteten gut, denn bereits in der 6.Spielminute schaltete Joy Strähle am Schnellsten und verwandelte einen Lattenabpraller gedankenschnell per Kopf. Der FFV konterte aber sofort und glich nur Sekunden später durch die stark spielende Ramona Schmid aus. Der FFV war fortan das spielbestimmende Team und ließ Ball und Gegner gut laufen. Lustnau leistete sich viele Fehler im Defensivverbund und konnte sich mehrfach bei ihrer Torspielerin bedanken, dass es beim 1:1 blieb. Schade nur, dass sich der FFV dann selbst bestrafte und durch einen individuellen Fehler in Minute 39 durch Matea Grgic den völlig unnötigen 1:2 Pausenstand kassierte.

 

Trotzdem fightete das Team auch in Halbzeit zwei weiter und drängte die gesamte zweite Hälfte auf den Ausgleich. Trainer Fronmüller brachte Crnoja für Schröm und sein Team spielte hochüberlegen. In Minute 60 hatten die Heidenheimer Fans den Torschrei schon auf den Lippen, denn nach einem Zuckerpaß von Vina Crnoja auf Ramona Schmid war diese alleine durch und schob nur Zentimeter am Lustnauer Gehäuse vorbei. Der Gast vom Neckar reagierte nur noch und stand nur noch in der eigenen Hälfte. Heidenheim setzte nun alles auf eine Karte, di Muro kam für Ziegler (75.) und Szatzker kam für Neubrand (81.). Der FFV agierte nun mit 6 Offensivkräften, löste die starke Doppelsechs mit Hornetz und Schüssler auf und spielte nur noch mit einer defensiven Dreierkette. Man darf sich natürlich auch fragen wie das Endergebnis gelautet hätte, hätte der sonst so gut leitende Schiri Sven Urban in der 75.Spielminute nach einem klaren Foul an Maren Michelchen im Sechzehner auf den Punkt gezeigt. Warum er es unterließ wird sein Geheimmis bleiben. Am Ende blieb es beim für die Gäste schmeichelhaften 1:2 und der Heidenheimer Erkenntnis, dass nicht zwingend das bessere Team gewinnt.

 

Die Mannschaft darf aber stolz auf diese Leistung sein, man war spielerisch, läuferisch und taktisch besser als der jetztige Tabellendritte und hatte heute einfach nicht die Momente für sich. Nach ganz vorne wird es nicht mehr reichen, nach hinten hat man ebenfalls Luft. Jetzt will man sich als Team weiter stabilisieren und mit diesem Engagement und der Power in die nächsten Partien gehen, dann wird noch so mancher Punkt auf dem eigenen Konto verbucht werden können. Heidenheims sportlicher Leiter sieht seine Damen auf dem absolut richtigen Weg, "Leidenschaft, Emotion und Teamgeist stimmen, das Team tritt als solches auf und begeistert mit dieser Geschlossenheit und seiner Spielweise nicht nur die eigenen Fans", so Peter Hornetz. "Jetzt gilt es genauso weiterzuarbeiten und in dieser positiven Grundstimmung zusammen mit dem Trainerteam und den Fans weiterzumachen, dann wird man in Heidenheim noch viel Freude an seinem jungen Frauenteam haben, dem definitiv die Zukunft gehört", so der Sportchef abschließend.